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  YAMAHA SY 20
Baujahr 1982

Ja, richtig, nicht SY 2 oder SY 22. Dieser Synthesizer heißt wirklich SY 20. Der Synthesizer, den es eigentlich gar nicht gibt. Der SY 20 ist der vielleicht seltenste Synthesizer in unserer Sammlung. Vermutlich kam er über den Status eines Prototypen nicht hinaus.

Der Hintergrund: 2009 kauften wir uns einen Yamaha SY 20 in Japan. Wir fanden lediglich 2-3 Quellen im Netz und über befreundete Sammler. Aus dem, was wir uns zusammenreimen konnten, ergibt sich folgende Geschichte: Es ist 1982. Ein Jahr zuvor hatte Yamaha mit dem GS 1 den ersten echten FM-Synthesizer vorgestellt. Warum also noch ein Analogsynthesizer, zudem ein monophoner?

Der SY 20 war offenbar der letzte Wurf der Yamaha Mannschaft, die für GX 1 und die CS-Reihe verantwortlich war. Bevor die alten Herren also in ihre wohlverdiente Rente gehen konnten, durften sie sich noch mal so richtig austoben. Das Ergebnis ist ein kleiner, kompakter Mono-Synthesizer, der einen unglaublichen Wumms hat.

Der SY20 besitzt 20 Presets, die sich layern lassen mit dem Sound, den man auf dem Panel manuell einstellt. Die Regelmöglichkeiten sind vielfältig. Es gibt eine VCO-, eine VCF- und eine VCA-Sektion mit Fußlage, Cutoff, Resonanz, Noise, BPF, LPF und LPF+BPF, 2fach ADSR, Portamento, Sustain, Main-Brilliance und Aftertouch. Der LFO lässt sich auf VCO, VCF oder VCA routen. Alle Sektionen lassen sich einzeln aktivieren und frei zum gewählten Preset kombinieren. Die Tastatur lässt sich hervorragend spielen. Also alles in allem: gut, dass die alten Herren da nochmal getobt haben.

Der japanische Verkäufer war übrigens so nett, mir die japanischen Bezeichnungen zu übersetzen.

Das Demovideo wurde mit einem Federhalleffekt eingespielt. Der eine oder andere würde ihn sicher lieber trocken haben. Ich wollte ihn aber gerade mit dem ARP-typischen Hall ausstatten.


 
 
Letzte Änderung: 29.05.2014 18:07:22
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